Verarbeitung von Effekttapete

Verarbeitung Effekttapete: 

Besondere Materialien benötigen auch eine besondere Handhabung! Zusätzlich zu unserem normalen Verarbeitungshinweis, beachten Sie bitte folgende Hinweise für unsere Effekttapten.

Kleister: Kleistern Sie die Bahnen zum Einweichen ein. (5-10 Minuten). Verwenden Sie Dispersionskleber, wir empfehlen den Kleister „Metylan - Vinyl & Spezial“ der Firma Henkel. Mischen Sie Klebkraftverstärker dem Kleister bei, wir empfehlen „Ovalit TM“ ebenfalls von der Firma Henkel. Für das optimale Mischungsverhältnis wird eine komplette Dose Ovalit (750g) der halben Kleisterpackung (180g zu 4l Wasser) beige-mischt. Passen Sie das Mischungsverhältnis für die Anzahl der Tapeten individuell an.

Achtung! Da es sich um hochwertiges Tapetenmaterial mit beschichteter Folie handelt, bitten wir Sie darum die Tapete nicht zu knicken, sondern nur leicht zu rollen, so dass die Tapete nicht beschädigt wird.

Nach einer Einwirkzeit von 5-10 Minuten empfehlen wir, die eingekleisterten Tapeten vorsichtig auf die Wand anzubringen.

Legen Sie die Tapete Naht an Naht an die Wand, möglichst ohne viel zu verschieben, da es durch den Memory Effekt ansonsten zu einer sichtbaren Nahtbildung kommen kann.

Knicken Sie die Tapete nicht. Nicht über Ecken tapezieren! Kleisterückstände sofort mit einem feuchten (nicht nassen) Tuch entfernen.

Hinweis: Vorstehende Angaben sind nur allgemeine Empfehlungen. Die außerhalb unseres Einflusses liegenden Arbeitsbedingungen und Untergrundbeschaffenheiten schließen einen Anspruch aus diesen Angaben aus.

Untergrundvorbehandlung: Der Untergrund muss trocken, tragfähig, glatt, sauber, gleichmäßig saugfähig farblich neutral und dauerhaft stabil sein. Alte Tapeten restlos entfernen! Raue Untergründe, Löcher und Unebenheiten glätten und schließen. Zur Egalisierung der Saugfähigkeit und gegebenenfalls zur Verfestigung von Putzoberflächen sollte generell mit wasserbasiertem Tiefgrund grundiert werden. Ein einwandfreies Tapezierergebnis ist nur auf einem farblich einheitlichen Untergrund möglich, daher gegebenenfalls Rollenmakulatur oder pigmentierten Tiefengrund auftragen. Bei nicht saugfähigen Untergründen empfiehlt sich die Verklebung eines Renoviervlieses. Auf dieser Unterlage kann dann, wie unten beschrieben, tapeziert werden. (Qualitätsstufe Q4 bis Q3)

Achtung: Austretenden Kleister bitte sofort mit einem weichen, feuchten Schwamm abtupfen, da dieser nach dem Trocknen sichtbar bleiben kann.

Tapete anbringen: Beim Anbringen unserer Tapeten ist die Reihenfolge der Nummerierung einzuhalten. Diese ist auf dem Einleger, der sich oben an jeder Bahn befindet, abgebildet. Idealerweise tapezieren Sie unser Produkt von links nach rechts, der Nummerierung folgend, grundsätzlich mit dem Einleger nach oben. Die Tapetenbahnen sollten lotrecht, von oben nach unten und von innen nach außen in das Klebebett eingelegt und mit einem sauberen, weichen, feuchten Tuch oder einem Moosgummiroller luftblasenfrei angedrückt werden. Anfallenden Verschnitt sorgfältig mit einem Schneidelineal und einem Cuttermesser direkt an der Wand abschneiden.

Vorsicht: Bitte verwenden Sie keine Bürsten, Kunststoff- oder Nahtroller. Durch zu festes Drücken oder Ziehen könnte sich die Tapete verformen oder auch beschädigt werden. Bei Verarbeitung mit einer Kleistermaschine wird keine Gewährleistung auf Formstabilität oder Beschädigung des Materials gegeben. Während der Trocknung kann es durch zu starkes Heizen und Zugluft zu Nahtöffnungen kommen.

Zum Tapezieren benötigen Sie: Vliestapetenkleister, Eimer, Rührstab, scharfes Cuttermesser, Schneidelineal, Wasserwaage / Senklot, Bleistift, Kleisterrolle / Quast, weiches sauberes Tuch, Schwamm und Leiter. Hinweis: Vorstehende Angaben sind nur allgemeine Empfehlungen. Die außerhalb unseres Einflusses liegenden Arbeitsbedingungen und Untergrundbeschaffenheiten schließen einen Anspruch aus diesen Angaben aus. Im Zweifelsfall empfehlen wir ausreichende Eigenversuche.

Die perfekte Naht bei dunklen Motiven: Bei Tapeten mit dunklen Designs empfehlen wir eine besonders sorgfältige Verarbeitung, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Aufgrund des weißen Trägermaterials können an den Übergängen feine, helle Linien sichtbar werden. Für ein optimales Finish raten wir, die Wand vorab farblich passend zu streichen und die Bahnen exakt anzubringen. Für höchste Präzision können die Kanten dezent eingefärbt werden. Sollten dennoch kleine Übergänge sichtbar sein, lassen sich diese ganz einfach mit etwas verdünnter Farbe nacharbeiten – für ein rundum harmonisches Gesamtbild.

Wie bekomme ich die Tapete wieder von der Wand? Bei optimaler Vorbereitung der Wand und entsprechender Material- beschaffenheit ist Vliestapete rückstandslos trocken abziehbar. In allen anderen Fällen gilt: Tapete befeuchten und Feuchtigkeit einziehen lassen, dann lässt sich die Vliestapete in der Regel einfach entfernen, da Vlies eine wesentlich höhere Festigkeit hat als Papier. Die Entsorgung von Alttapeten oder Zuschnittresten kann über den Restmüll oder den hausmüllähnlichen Gewerbeabfall erfolgen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihrer neuen Tapete!